Muss es wirklich teuer sein? – Freeware als Ausweg

Schon in der Mittelstufe sind Präsentationen Gang und Gebe, doch was tun, wenn Microsoft das zugehörige Office Paket nicht mehr mitliefert? Teure Lizenzen kaufen für Programme, die man dann nur einmal nutzt? Hier bietet das Internet Gott sei dank einen Ausweg. Freeware. Und wie der Name schon sagt, sind sie frei zugänglich. Viele davon sind trotz des fehlenden Preises gut und übersichtlich gestaltet und können all das was auch ihre teuren Kollegen können. Mit den folgenden Programmen könnt ihr ordentlich Geld sparen.

Den Anfang macht ein mittlerweile sehr bekanntes Programm.

Apache Open Office

Es bietet all die Annehmlichkeiten, die auch das Microsoft Office beeinhaltet. Von Präsentationen, Dokumenten bis hin zu Tabellen. Hier findet ihr hunderte Schriftarten, Präsentationen samt Hintergründen. Alles da und das gratis. Veröffentlicht wurde es bereits im Jahr 2002 und ist seitdem eine große Konkurrenz für Microsoft Office.

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Multitasking ist kein Problem.Open Office Writer, Calc und Impress. Bild: Laureen Eggmann

 

 

Für alle Hörfunk-Begeisterte folgt die verständliche und einfache Form eines Audioeditors.

Audacity

Pegel zu leise? Kein Problem. Ständige „Äh’s“? Lässt sich machen. Mit Audacity lassen sich Tonspuren simpel zusammen schneiden, pegeln und filtern. Je mehr Zeit man in das Programm investiert, desto mehr Funktionen kann man sich zu eigen machen. Doch auch nach kurzer Einlernphase kann man aus Aufnahmen einen stotterfreien Beitrag zaubern.

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So könnte euer nächstes Audiprojekt aussehen. Bild: audacity.sourceforge.net

 

 Oh wo hab ich nur den Notizzettel hin? Für Mindmaps und Notizen gibt es ein praktisches Programm:

FreeMind

Wieso auf ein Papier schreiben wenn ihr es dann nicht wieder findet oder nicht mehr entziffern könnt? Mit Freemind kann euch das nicht mehr passieren. Ordentlich angelegt und alles schön verknüpft. Und auch auf die allseits geliebten Wölkchen Mindmaps muss nicht verzichtet werden. Die ganzen Stichpunkte können dann noch mit verschiedenen Symbolen hervorgehoben werden. So verliert ihr nie wieder einen wichtigen Gedanken in eurer Zettelwirtschaft.

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Eine kleine Übersicht wie man eine Mindmap gestalten könnte. Bild: Laureen Eggmann

 

 

Für Grafikdesigner/Maler/Zeichner/Layouter oder alle die es werden wollen.

Gimp

Gimp ist ein sehr umfangreiches Programm für unterschiedliches Publikum. Um sämtliche Funktionen zu erklären bräuchte es wohl eine kleine Ewigkeit, setzt man sich aber ernsthaft mit Gimp auseinander macht es Freude. Von Filtern, Stempeln, Brushes, Lichteffekten, Glanzlichtern, bis hin zum ebenenvernichtenden Radiergummi. Von Millionen verschiedenen Arten sein Werk zu gestalten, braucht Otto Normal Verbraucher vielleicht gerade mal ein Viertel. Aber wenn man den Rest mal braucht, ist er zur Stelle und das umsonst.

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Verschiedene Ebenen können je nach Geschmack gestalten und übereinander gelegt werden. Bild: Laureen Eggmann

 

Euch ist Zeichnen nicht genug? Faszination Animation könnt ihr mit diesem Programm erleben.

Blender

Wer wirklich tief in die Materie einsteigen will kann sich vor dem Kauf einer teuren Software an Blender versuchen. Das Programm bietet viele Möglichkeiten zum Modellieren von Körpern, ihnen Leben einzuhauchen und zu animieren.Hinzu kommt ein eingebauter Videoeditor und eine eigene Spielengine.

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So können verschiedene Materialien gestaltet werden. Bild: Blender.org

 

Hoffentlich habt ihr nun einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten der Freewareprogramme bekommen. Viele von ihnen sind deutlich einfacher aufgebaut, als ihre kaufbaren Kollegen. Ein wenig Sparen lohnt sich also in vielen Fällen.

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