Twitter – Die Journalisten Version

„Mit 140 Zeichen gibt man der Welt ein kleines Hallo. So lang darf ein Tweet sein. Obwohl kurz, kann ein kleiner Tweet große Wirkung haben.“ Twitter ist, wie Facebook, eine Social Media Plattform. Es wurde im Juli 2006 gegründet und gewinnt seitdem immer mehr an Bedeutung. Vor allem in der Medienwelt. Doch warum?

Grundlegendes – Das A und O

Um Twitter, die Faszination und die Wichtigkeit für die Medienwelt zu beschreiben, braucht
es mehr als 140 Zeichen. Twitter funktioniert etwas anders als große Social Media
Plattformen. Dies ist unter anderem der Zeichenbegrenzung zuzuschreiben.
Jeder Twitternutzer hat ein öffentlich aufrufbares Profil. Dies bedeutet: Die geschrieben
Nachrichten (Tweets) dieses Nutzers sind für alle ansehbar. Twitter legt großen Wert auf
diesen öffentlichen Aspekt, denn es basiert zu großen Teilen darauf. Nutzerprofile können
zwar „geschützt“ werden, dies wird jedoch recht selten genutzt. „Geschützt“ bedeutet, sie
sind nur für bestimmte Personen einsehbar.
Twitter zielt darauf ab, berühmten Personen, Firmen oder Menschen mit ähnlichen
Interessen zu folgen und deren Beiträge zu lesen. Die Beiträge von anderen Twitternutzer
werden in einer zeitlich geordneten Liste (Timeline) dargestellt. Beiträge können Text,
statische Bilder, Links, Standorte oder bewegte Bilder (Gifs) enthalten. Auch private
Direktnachrichten (DM) sind möglich. Diese haben natürlich ebenso die typische 140
Zeichen Begrenzung.

Das S in Twitter steht für Schnelligkeit

Eine Begrenzung auf 140 Zeichen hat recht offensichtlich gewisse Nachteile: Lange Texte
sind hier nicht möglich. Sie sind aber auch nicht wirklich gewollt. Die Begrenzung sorgt dafür,
dass Beiträge meist recht kompakt und auf das Wesentliche konzentriert sind. Dies macht
Twitter für Nachrichtendienste, die Werbebranche und große Firmen sehr interessiert. Sie
können schnell eine Neuigkeit an die Öffentlichkeit leiten, ohne großes Drumherum und
Gelaber. Viele Personen würden sich wundern, wie effektiv solche kurzen 140 Zeichen im
Vergleich zu großen (und oft aufgeblähten) Nachrichten sind. Kurz und bündig erhält man
schnell einen Überblick über das aktuelle Geschehen und Neuigkeiten. Für die Ersteller hat
es den Vorteil, dass sie schnell eine Nachricht veröffentlichen können. Ohne lange Texte
erstellen zu müssen. Es geht hier einfach recht schnell zu.

Waaaaaaaaaas geht ab? – Aktuelle Trends

Twitter hat die Funktion Hashtag (als Zeichen „#“) erfunden. Dies sind gewisse Schlagworte,
die per Rautenzeichen einen Tweet beigefügt werden. So können Massen an Tweets
kategorisiert, gebündelt und besser gefunden werden. Will ein Nutzer gerne Tweets mit
Katzenbildern sehen, sucht er einfach nach „#cats“. Diese Kategorisierung hat auch den
Vorteil, dass aktuelle Trends erfassen werden können. Werden an einem Tag viele Tweets zu
einem Hashtag geschrieben, tauchen diese in der Kategorie „Trends“ auf. Die Erfassung von
weltweiten Trends ist etwas, das für Nutzer wie für Firmen ungemein nützlich ist.
Facebook fand das Hashtag System so toll, dass dieses vor einiger Zeit auch dort eingeführt
wurde.

Handhabung für Journalisten

Nachdem nun die Grundlagen bekannt sind, stellt sich die Frage: Warum ist Twitter für
Journalisten denn so interessant?
Twitter bietet Journalisten die Möglichkeit schnell und über viele Bereiche informiert zu
werden. Er kann großen Firmen und Privatpersonen folgen und so Einblick in aktuelle
Geschehnisse und Meinungen erhalten. Viele große bekannte Schlagzeilen kamen erst auf,
weil ein Insider oder eine bekannte Person etwas auf Twitter veröffentlicht hat. Beispiele gibt
es zu genüge. Twitter bietet auch eine alternative Webseite für den professionellen Einsatz
namens Tweetdeck. Die ist jedem Journalisten ans Herz zu legen.

Das bedeutet nun?

Journalisten können vielen hunderten oder tausenden Nutzern folgen. So bleiben sie auf den
Laufenden oder erhalten Einblick in sehr private Inhalte. Man kann Twitter als eine Mischung
aus Facebook und Nachrichtenticker ansehen. Diese Kombination bietet Journalisten viele
Möglichkeiten. Auch für Firmen, die Werbebranche und viele Andere bietet es viele Chancen.
Beide Seiten, Konsument als auch Ersteller, müssen diese nur nutzen.

Weiterführende Lektüre – Mehr zum Lesen

Das Twitter großes Informationspotential besitzt, sollen folgende Beispiele zeigen.

 

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