Vimeo – Kreativer Pool für Medienmacher

Seit dem Jahr 2004 existiert die Videosharingplatform Vimeo. Der Begriff Vimeo entstand aus den Worten "Video" und "me". Die Gründer Jakob Lodwick und Zach Klein erfanden einen kreativen Pool für Medienmacher, die ihre Filme mit anderen teilen wollen.

Vimeo - Ein kreativer Pool für Medienmacher? (Foto: Theresa Maderholz)

Erste Schritte

Vimeo bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit ihre eigenen, selbst gedrehten Videos auf der Website hochzuladen und sie somit anderen zu präsentieren. Hierfür meldet man sich einfach auf der Website an und wählt eine, der drei von Vimeo angebotenen Versionen aus. Zur Verfügung stehen das kostenlose Vimeo Basic, Vimeo Plus oder Vimeo PRO. Umso mehr der User bereit ist zu zahlen, desto mehr Vorteile hält Vimeo für ihn bereit. Mehr Speicherkapazität, schnellere Geschwindigkeit bei der Videokonvertierung, weniger Werbung. Weniger Werbung ist im Vergleich zu Yoututbe ein angenehmer Nebeneffekt.

Video-Sharing nach Regeln

Mit anderen Mitgliedern oder per Link, auf anderen Webseiten. Dazu muss der Teiler allerdings über die Urheberrechte verfügen. Die hat man aufjeden Fall inne, wenn man das Video selbst erstellt hat oder an der Erstellung beteiligt war. Auch Schauspieler dürfen den entsprechenden Film uploaden, mit Genehmigung der Urhebers. Um sicher zu gehen kann in der Video-Beschreibung alles nötige aufgelistet werden, um einer möglichen Löschung entgegenzuwirken.Nicht hochgeladen werden dürfen Videos, die Gewalt verherrlichen, Hass verbreiten, pornographisch sind oder Raubkopien von TV-Sendungen, Filmen und Musik.

Katzenvideos und Evil Eye Baby

Das heißt Vimeo soll ein Pool für kreative Medienmacher sein, die ihre  Projekte unter Gleichgesinnten verbreiten möchten, um Feedback zu erhalten und zu geben. Im Gegensatz zu Youtube. Auf Youtube versammelt sich alles, was die einzelnen Mitglieder annähernd gut finden. Vom Katzenvideo über das lachende Kind bis hin zu rechtlich fragwürdigen Filmmitschnitten.

Vimeo Plus und Vimeo Pro

Inzwischen bietet Vimeo auch ein Bezahlprogramm an, Vimeo Plus für 49,95 Euro pro Jahr oder Vimeo Pro für 159 Euro im Jahr. Bei Vimeo Plus werden dem Nutzer eine höhere Speicherkapazität und eine noch schnellere Geschwindigkeit bei der Videokonvertierung geboten. Außerdem erhält man den sogenannten Prioritäts-Support. Das heißt E-Mails werden schneller beantwortet als zuvor. Den VIP-Support erhält der Nutzer nur bei Vimeo Pro, welches als Vimeo für Profis und Unternehmen angepriesen wird. Beim VIP-Support werden E-Mails rund um die Uhr beantwortet, Speicherkapazität und Konvertierungsgeschwindigkeit erhöhen sich um das vierfache und die Nutzer können über Vimeo on Demand direkt Geld mit ihren Videos verdienen.

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