Versicherungstipps für freiberufliche Journalisten

Wer freiberuflich arbeitet hat nicht nur viele Freiheiten sondern auch Pflichten zu erfüllen. Als eigener Chef haftet niemand anderes für dich, wenn es zum Äußersten kommt. Für den Fall der Fälle sollte also ein geeigneter Versicherungsschutz existieren.

Als freiberuflicher Fotograf ist ab einem bestimmten Sachwert eine Equipmentversicherung sinnvoll. (Foto: Theresa Maderholz)

Haftpflichtversicherung

Die wohl wichtigste Versicherung ist die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Sie sichert den Schutz bei Persönlichkeits-, Wettbewerbs- oder Urheberrechtverletzungen. Das ist enorm wichtig, denn solche Haftungsschäden können schnell zum finanziellen Ruin führen.  Nebenbei sollte auch eine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen werden um Personen- und Sachschäden abzudecken.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Um bei Krankheit oder Unfall nicht mittellos dazustehen ist ein Berufsunfähigkeitsschutz dringend notwendig. Wichtig ist hierbei, der Versicherung ehrlich, alle Vorerkrankungen mitzuteilen, damit die im Ernstfall keinen Rückzieher machen kann. Auch Einsätze in Kriegs- und Krisengebiete sollten gegebenenfalls abgedeckt sein.

Equipmentversicherung

Eine Equipmentversicherung ist nicht immer nötig, sondern macht erst ab einem Wert von 5.000 Euro Sinn. Hierbei wird unterschieden zwischen Elektronik-, Filmapparate- und Fotoapparateversicherung. Der Deutsche Journalistenverband bietet hierzu seinen Mitgliedern einen Rahmenvertrag, mit erweiterter Kraftfahrzeugklausel und Miet- und Leihgeräte inklusive.

Drei Quick-Tipps für einen optimalen Versicherungsschutz:

  1. Wer von zu Hause aus arbeitet, sollte drauf achten, dass bei seiner Hausratversicherung das Arbeitszimmer oder Büro mit eingeschlossen ist.
  2. Abhängig von den vorhandenen Werten kann eine gesonderte Geschäftsinhaltsversicherung für das Büro abgeschlossen werden.
  3. Mit einer Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse werden Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung abgedeckt. Die KSK übernimmt die Rolle des Arbeitgebers und zahlt die Hälfte der Versicherungsbeiträge.

 

 

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