Das Handy als ständiger Begleiter – Mobile Reporting für Einsteiger

Wie schon bereits in unserem Beitrag in der Kategorie News und Perpektiven erwähnt ist Mobile Reporting auf dem Vormarsch. Wie man diese Art der Berichterstattung jedoch anwendet und perfektioniert erfahrt ihr in diesem Tutorial.

Für das mobile Berichterstatten braucht ihr zuallererst nur ein Smartphone oder ein Tablet mit Kamera. Ein Gadget das wohl fast jeder der jüngeren Generation bereits besitzt. Dennoch gibt es einige Anforderungen zu beachten.

 

Vorraussetzung:

  • Die Kamera des Geräts nimmt in HD oder 720p auf
  • Genügend Speicher auf dem Handy/Tablet
  • Einen vollen Akku
  • Eine interessante Situation oder interessante Menschen

Grundlegend ist es wichtig für das Mobile Reporting, dass es auf der Bildebene niemals langweilig wirkt. Ein statisches Interview ist zwar für Hintergrundberichterstattung gut, wirkt auf den Zuschauer jedoch nicht sehr spannend. Mit einfachen Tricks kann man Bewegung ins Bild zaubern:

  • Bringt euren Gesprächspartner dazu euch zu folgen oder lauft mit ihm ein Stück, während er erklärt
  • Passend hierbei wäre es, wenn die Umgebung etwas mit dem Thema zu tun hat
  • Beispiel: Interview mit einem Politiker, Spaziergang über das Gelände des Parteigebäudes
  • Beispiel: Interview mit dem Hersteller eines ökologischen Busses, Führung durch den Bus

 

Zusätzliche Gadgets:

 

Verschiedene Aufnahme und Schnittapps können euch hierbei das Leben erleichtern. Beispiel für Iphone wäre MoviePro und Splice, für Android Camera Zoom FX und Magisto. Auch ein mobiler Internetzugang ist wichtig für die schnelle Vermarktung eures Videos, denn davon lebt das Mobile Reporting, schnelle Berichterstattung vor Ort während es passiert. Sozusagen fast Live. Streaming ist so gesehen ebenfalls eine gute Möglichkeit, hierbei habt ihr nur keinerlei Chancen auf Bearbeitung und was ihr sagt könnt ihr dann nicht mehr zurücknehmen oder weg schneiden.

Mit zugekauften Hilfsmitteln könnt ihr dann eure Aufnahme oder euren Ton verbessern. Für ersteres könnt ihr euch für stabilere Bilder ein kleines Handstativ besorgen. Für viele neue Smartphones gibt es unter anderem auch extra Objektive zur Unterstützung.

Für den Ton wäre es sinnvoll sich ein externes Mikro zuzulegen. Bei der Auswahl des Handy’s ist dann natürlich zu beachten, dass man auf verschiedene Weise das Mikrofon auch anschließen kann. Das funktioniert entweder über einen speziellen Mirkofonanschluss oder über verschiedene Programme auch über den Kopfhörereingang. Hierbei ist Vorrecherche und Unterstützung durch kompetente Verkäufer das A und O.

 

Spezialfall OneShot:

Der OneShot wird in einem Take gedreht. Das heißt außer am Anfang und Ende gibt es keinen Schnitt. Hierfür muss man ganz besonders die Aufnahme planen. Verschiedene vorher ausgemachte Stationen, bei denen bestimmte Sachen besprochen und gezeigt, werden erleichtern das Drehen um einiges. Auch muss man davon ausgehen, dass euer Interviewpartner drei Versuche noch dulden wird, bei mehr wird seine Laune jedoch sinken und die Chance auf einen guten Oneshot ebenso. Deswegen: Vorgespräch machen und gut planen. So spart ihr euch sehr viel Arbeit und könnt mit einem Aufwand von höchstens 2 Stunden einen spannenden und lebendigen Beitrag abgeben.

 

Fazit:

Mobile Reporting kann jeder der interessante Themen auf Lager hat und ein Smartphone besitzt. Solltet ihr jedoch vor haben das ernsthaft und profesionell zu betreiben wären Investitionen in zusätzliches Equipment sehr sinnvoll. Der Hauptteil besteht jedoch darin selbst herauszufinden was gut in einem solchen Video funktioniert und was nicht. Doch das ist alles Teil des Lernprozesses und wer Spaß daran hat, hat auch schnell den Bogen raus.

 

 

 

Hier kommt ihr zu den Fakten über Mobile Reporting.

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