Beim Journalismus Praktikum Gehalt zu bekommen ist selten

Ob bei Tageszeitung, Radio oder Fernsehen: Ein Praktikum ist für Medieneinsteiger wichtig. Bevor man in den Beruf einsteigt, möchte man erst einige Erfahrungen sammeln. Oft wird im Journalismus aber nur wenig oder gar kein Gehalt bezahlt.

Im Journalismus Praktikum Gehalt zu beziehen ist leider nicht üblich. Die Neulinge werden oft gleich gefordert und in den Alltag der Medien mit eingebunden. Für die geleistete Arbeit wollen die Praktikanten natürlich bezahlt werden. Viele Praktika bei Zeitungen, beim Radio oder im Fernsehen, werden aber gar nicht vergütet.

Leider muss die „Generation Praktikum“ sich glücklich schätzen, überhaupt einen Praktikumsplatz zu bekommen. Lange Wartezeiten und aufwendige Bewerbungsverfahren stehen an der Tagesordnung. Es gibt zu viele Anwärter auf ein Praktikum, und daher zu wenige Stellen. Mit den gesammelten Erfahrungen und den Kontakten, die sie knüpfen, sollen sich die Praktikanten zufrieden geben. Kontakte und Praxiserfahrung sind natürlich immer wichtig, gerade für Berufseinsteiger. Leider bezahlen sie aber nicht die Miete.

Bezahlung nach Pauschale oder Zeilen

Wenn man schon ausreichend journalistische Erfahrung hat, und der Redaktion somit eine zusätzliche Arbeitskraft und keine Last ist, sollte man aber darauf achten, entlohnt zu werden. Einige Zeitungen, Zeitschriften oder TV- und Radio-Sender bezahlen für das Journalismus Praktikum Gehalt. Vergütet wird dann entweder nach Pauschale oder Zeilen. Das gilt aber meistens für mehrwöchige Praktika, meist über vier Wochen hinaus. Ist man also kein Neuling, sollte man für das Journalismus Praktikum Gehalt bekommen.

Im Journalismus Praktikum Gehalt bekommen ist selten

Bei Lokalzeitungen gibt es oft wenig bis gar keinen Lohn. Dafür dürfen die Praktikanten selbst Artikel schreiben. So können sie ihren Schreibstil verbessern und ihren Namen verbreiten. Nach dem Praktikum wird ihnen oft auch eine freie Mitarbeit angeboten. Die wird dann natürlich bezahlt und ist auch bei späteren Bewerbungen gerne gesehen. Um mit einem richtigen Nebenjob zu konkurrieren, gibt es dabei meist aber auch zu wenig Geld. Daher ist die freie Mitarbeit, gerade bei Studenten, nicht so beliebt.

Durch das Mindestlohngesetz müssen mittlerweile freiwillige Praktika, die länger als drei Monate dauern, vergütet werden. Nachwuchsjournalisten können also durchatmen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:

www.journalismus.com

www.djv.de

 

Quellen:

journalismus.com

dju.verdi.de

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