Beruf Fotograf – Lohnt sich der Traumberuf?

Beruf Fotograf - immer noch Traumberuf vieler Leute. Die Möglichkeiten Fotografie zu seinem Beruf zu machen sind vielfältig. Doch lohnt sich die Arbeit als Fotograf überhaupt noch?

Bild: Romina Heid

Der Einstieg in den Beruf des Fotografens kann über verschiedene Wege geschehen, der klassischste ist die duale Ausbildung. Sie dauert drei Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb, in den meisten Fällen ein Fotostudio, und der Berufsschule statt. Der Beruf des Fotografen kann aber auch über ein Studium erreicht werden. Mittlerweile ist die Berufsbezeichnung Fotograf jedoch nicht mehr geschützt, so kann sich jeder als Fotograf bezeichnen obwohl er nicht die entsprechende Ausbildung hat. Nur bei den Berufsbezeichnungen „Fotodesigner“, „Diplom-Foto-Designer“ und „Fotografenmeister“ kann der Kunde sicher sein, dass der Fotograf eine offizielle Ausbildung abgeschlossen hat.

Gehalt eines Fotografen

So tummeln sich natürliche viele Quereinsteiger im Bereich der Fotografie. Durch sie wächst die Konkurrenz und die Preise werden gedrückt. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt zwischen 1300 und 1500 Euro Brutto. Natürlich kommt es bei der Höhe des Gehalts auf verschieden Faktoren an:

  • Festanstellung in einem großen Unternehmen oder nur in einem kleinen Fotostudio,
  • gibt es einen Tarifvertrag,
  • welchen Bildungsabschluss kann ich vorweisen

Dies erübrigt sich alles bei der Arbeit als selbständiger Fotograf. Hier kommt es auf die Auftragslagen an und diese wird beeinflusst durch die eigenen Fähigkeiten. Neben guter handwerklicher Arbeit, kommt es bei selbständigen Fotografen auch darauf an sich selbst gut zu vermarkten.

Beruf Fotograf – Zukunftsaussichten

Professionelle Kameras werden immer günstiger und dadurch auch für den Laien erschwinglich. Durch diese zunehmende Professionalisierung von Hobby Fotografen, wird dem Beruf des Fotografens schon lange der Untergang prophezeit. Vor allem Bildjournalisten und Natur-, Tier- oder Reisefotografen bekommen die wachsende Konkurrenz zu spüren. Doch Veränderung ist die einzige Konstante die es im Leben gibt und es haben schon viele Branchen eine Markveränderung überstanden.

Berufsfotografen sind nun im Zugzwang ihr Angebot auf die Gegebenheiten anzupassen. Viele bieten mittlerweile nicht nur Fotoshootings an, sondern auch Workshops für Freizeitfotografen.

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