Was ist Crossmedia im Journalismus?

Crossmedia: Was ist das? Das fragen sich viele, die in den Bereich Medien möchten. Früher oder später stoßen sie auf diesen Begriff. Er wird immer wichtiger. Denn um im Beruf des Journalisten wirklich erfolgreich zu sein, ist es heute unerlässlich crossmedial unterwegs zu sein. Dem Journalisten bieten sich hierbei viele Möglichkeiten, die Anforderungen sind ebenso groß. medienfrage.de klärt auf.

Equipment Crossmedia

Von Daniel Ammon

Crossmedia bedeutet, der Journalist nutzt verschiedene Bereiche der Kommunikation. Das kann so aussehen, dass ein Onlinejournalist auf seiner Webseite neben Texten auch weiterführende Videos zu einem Thema einstellt. Hierbei ergänzen sich Text und Bild. Die Anforderungen sind hoch: Neben guten Texten müssen Journalisten hochwertige Filme produzieren. Diese müssen sie gut drehen und sauber schneiden können. Jedoch erleichtern Smartphones und einfache Schnittprogramme heute das Erstellen von Bewegtbildbeiträgen. Oder der Berichterstatter erstellt einen Audiopotcast, der ein Thema vertieft.

Heute ist fast jeder freie Journalist crossmedial unterwegs

Viele Journalisten müssen crossmedial arbeiten. Denn das Gros der Medienschaffenden ist heute freiberuflich. Redaktionen leisten sich keine festangestellten Redakteure mehr; die Kosten sind einfach zu hoch. Daher müssen die freien Journalisten ihre Produkte optimal verkaufen. Es herrscht ein Kampf um Aufmerksamkeit. Vor allem im Internet. Hier müssen die Journalisten auffallen. Nur mit Texten oder Videos auf ihren Internetseiten ist das heute nicht mehr getan. Der Beruf hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Gab es früher für Texten und Filmen zwei Leute, macht das heute einer in Personalunion. Heute können die Journalisten von einer Tätigkeit nicht wirklich gut leben.

Daher ist es wichtig, dass sich der Journalist die Grundkenntnisse in den verschiedensten Bereichen der Medien aneignet. Das am besten nicht nach dem Studium, sondern währenddessen, um gut gerüstet in den Berufsalltag zu starten.

Hochschulen bieten Ausbildungen im Bereich Crossmedia an

Universitäten und Hochschulen, die Journalistik anbieten, bilden ihre Studierenden crossmedial aus. Etwa die Hochschule Ansbach. In Ihrem Studiengang „Ressortjournalismus“ lernen die Studierenden neben dem Texten von Meldungen, Berichten oder Reportagen, das Handwerkszeug um einen Hörfunk- oder Fernsehbeitrag zu produzieren. Modernste Hilfsmittel stehen ihnen hierbei zur Verfügung. Daneben lernen sie, wie Medien auf die Nutzer wirken, welche Gesetze für Journalisten gelten oder welche ethischen Aspekte sie bei ihrer Arbeit berücksichtigen müssen.

Dies ermöglicht es den Journalisten von morgen breit aufgestellt zu sein und in verschiedenen Formaten Aufmerksamkeit zu erregen. Denn Aufmerksamkeit ist das A und O im Journalismus.

Zum Studiengang „Ressortjournalismus“ der Hochschule Ansbach, siehe hier.

2 Kommentare zu Was ist Crossmedia im Journalismus?

  1. Karin Strobel // 8. Mai 2016 um 18:10 // Antworten

    Habe diesen Begriff bisher noch nicht gehört. Ist gut und verständlich erklärt.
    Ausnahme: 2. Abschnitt, 2. Absatz musst ich zwei Mal durchlesen um ihn zu verstehen.

  2. Heinrich Förthner // 1. Juli 2016 um 20:33 // Antworten

    Der Artikel liest sich sehr gut und ist ebenso verständlich wie informativ.

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