Sportjournalist werden – Ein Traumberuf?

Die Journalismus-Branche ist hart umkämpft – besonders im Bereich Sport. Viele junge Menschen möchten Sportjournalist werden und sehen darin ihren Traumjob. Die Gründe dafür sind genauso zahlreich wie vielfältig. Emotionen mit anderen Menschen teilen, das Hobby zum Beruf machen oder schlicht und einfach: Spaß haben.

Ganz nah dran sein - viele Menschen wollen Sportjournalist werden Ganz nah dran sein - viele Menschen wollen Sportjournalist werden

von Philipp Jakob

Das Hobby zum Beruf machen – das ist der Traum vieler junger Menschen. Gerade im Sport ist das allerdings nicht ganz so einfach. Profisportler werden nur die wenigsten, ein Trainer- oder Managerposten ist auch nicht leicht zu ergattern. Am nächsten ist immer noch der Sportjournalist dran.

Kein Wunder also, dass von den knapp 2,2 Milliarden Sportfans weltweit viele gerne Sportjournalist werden wollen – auch in Deutschland. Die Wege in den Traumjob sind – ähnlich wie in der Journalismus-Branche allgemein – genauso vielfältig wie zahlreich. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich über Praktika, freie Mitarbeiten und Volontariate einen Namen zu machen und sich so bei den großen Sport-Redaktionen zu bewerben.

Per Studium Sportjournalist werden

Andererseits bietet sich aber auch der Weg über ein Studium an. Private Einrichtungen wie die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation oder der EC Europa Campus stellen eine fundierte Ausbildung als Sportjournalist in Aussicht, ebenso wie die Deutsche Sporthochschule in Köln und die Hochschule Ansbach. In dem in Deutschland einzigartigen Studiengang Ressortjournalismus können sich die Studierenden dort ebenfalls im Bereich Sport spezialisieren – ganz ohne lästige Studiengebühren.

Ab dem vierten Semester müssen sich die Studierenden in Mittelfranken für einen Schwerpunkt entscheiden. Neben Sport stehen auch Politik und Wirtschaft, Kultur, Umwelt, Medizin und Technik zur Auswahl. Das Sport-Ressort zählt aber eindeutig zu den beliebtesten. Im Jahr 2016 entschieden sich knapp ein Drittel der Studenten für diesen Schwerpunkt.

Sport ist emotional – Sportjournalismus ebenfalls

Auch für Stefanie Engerer war die Wahl des Schwerpunkts eine eindeutige Sache. „Sport spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle im Leben und ist mit viel Begeisterung und vielen Emotionen verbunden“, erklärt die 22-Jährige, die mittlerweile bereits im siebten Semester studiert. „Ich möchte als Sportjournalistin diese Begeisterung den Menschen übermitteln und sie mit ihnen teilen.“

Die Emotionen des Sports an den Fernsehzuschauer, Radiohörer oder Zeitungsleser zu vermitteln, ist wohl die schwierigste Aufgabe im Sportjournalismus – gleichzeitig aber ebenso faszinierend und spannend. Nicht nur der Sport an sich ist emotional, sondern auch der Sportjournalismus. Für viele macht genau dies den Reiz an dem Beruf aus.

Spaßig, aber auch hart umkämpft

Für andere wiederum steht schlicht und einfach der Spaß an oberster Stelle. Eine Partie der Fußball-Bundesliga hautnah mitverfolgen, Interviews mit dem Lieblingssportler führen oder in Expertenrunden über die Lieblingsbeschäftigung diskutieren – und das alles auch noch gegen Bezahlung! Nicht wenige sehen darin ihren Traumberuf.

Das bedeutet aber gleichzeitig, dass die Branche hart umkämpft ist. Die Vielzahl an angehenden Sportjournalisten macht es nicht leicht, sich durchzusetzen. Wer sein großes Ziel aber mit viel Leidenschaft, Begeisterung und dem nötigen Arbeitswillen anpackt, der wird es auch in die Branche schaffen und sich den großen Traum vieler Menschen verwirklichen: Das Hobby zum Beruf machen!

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  1. Sportjournalismus studieren - Medienfrage

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