Frauen in der Medienbranche

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Frauen in der Medienbranche stellt seit je her eine besondere Herausforderung dar. Viele Frauen wünschen sich Kinder, haben aber gleichzeitig auch Angst, in ihrem erlernten Beruf dann nicht mehr Fuß fassen zu können. Aber wie sieht es eigentlich in der Medienbranche aus? Ist es als Journalistin mit Kind leichter als in einem anderen Beruf? Oder gestaltet es sich, durch die Schnelllebigkeit, die der Beruf mit sich bringt eher noch schwieriger?

Frauen in der Medienbranche

Wo die Medienbranche früher noch eine absolute Männerdomäne war, ist heutzutage ein absoluter „Frauenboom“ zu verzeichnen. Das Grimme Institut  legte 2014 interessante Zahlen vor. Während Ende der 70er Jahre der Frauenanteil im Journalismus bei 20 Prozent lag, stieg dieser bis 2005 auf fast 40 Prozent.

Zwar werden nach wie vor die Chefetagen von Männern besetzt, doch dies ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Anzahl der Frauen in den Medienberufen ist vor allem im Studium und in den ersten Berufsjahren sehr hoch. Doch nach der Geburt des ersten Kindes kommt es dann meist zu einem Karriereknick. Dabei sollte es in der heutigen Zeit gar kein Grund mehr dafür geben. Flexible Betreuungsmöglichkeiten für Kinder in Kitas und Co eröffnen den Müttern flexiblere Arbeitszeiten. Wer dies trotz allem nicht möchte, kann aber auch auf Home-Office und Freelancer gehen.

Modell: Teilzeit-Journalist

In vielen Branchen bietet sich eine Teilzeit-Anstellung für Frauen mit Kindern nicht an. Entweder ist der organisatorische Aufwand für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu groß oder es lässt sich zeitlich, etwa bei

Familie und Beruf schließen sich in der Medienbranche nicht aus.

Frauen in der Medienbranche – die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist machbar.

einem Schichtmodell des jeweiligen Unternehmens nur schwer vereinbaren. Ganz anders sieht es dabei im Journalismus aus.

Als sogenannter Teilzeit-Journalist oder auch freier Journalist, ist man zwar nicht fest angestellt, trotz allem aber journalistisch tätig. Gebunden ist man dabei nicht an ein bestimmtes Medienunternehmen, sondern man kann crossmedial arbeiten.

Der finanzielle Aspekt

Bei allen Freiheiten welche die Arbeit als freie Journalistinnen für Mütter bietet, sollte man den finanziellen Aspekt nicht aus den Augen lassen. Laut einer Studie des deutschen Fachjournalistenverband im Jahr 2008 verdienten mehr als die Hälfte lediglich ein Gehalt von 2000 Euro brutto im Monat. Hinzu kommen dann noch die Absicherungen von Rente, Arbeitslosigkeit und Krankheit. Auch der Konkurrenzdruck auf dem „freien Journalisten-Markt“ ist groß.

Frauen mit Kindern sollten sich von all dem aber nicht abschrecken lassen.Wer seinen Job liebt, der sollte alles daran geben, sein privates Kinderglück mit dem beruflichen Glück zu verbinden.

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