Lohnen sich Onlinebezahlsysteme?

Schnell, spontan und unverbindlich. Diese Anforderungen stellen Nutzer an das Internet. Onlinebezahlsysteme stören dabei oft. Ob einem nun unwohl bei dem Gedanken ist im Netz persönlich Daten anzugeben oder ob es einfach für überflüssig hält, eins ist klar: Bezahlsysteme haben es schwer.

Hier erfährst du mehr über Bazahlsysteme.

Wo lohnen sich Onlinebezahlsysteme?

Eine Studie, der “Princeton Survey Research Associates International” zeigt, das 33 Prozent der Befragten bereit seinen online für Musik zu zahlen. Damit liegen Musik Streaming Dienste auf Platz Eins. Einer der größten Vertreter ist Spotify. Seit 2006 können dort Titel und ganze Alben online abgerufen werden.  Kunden haben dort die Möglichkeit, die Musik kostenlos zu hören oder für ein premium Abo ohne Werbeunterbrechungen zu zahlen.  Hier ist der Trend hin zur Zahlbereitschaft deutlich zu erkennen. Ende 2013 zahlten rund acht der 36 Millionen Nutzer für die premium Version. Im Jahr 2015 waren es von 50 Millionen Nutzern bereits 12,5 Millionen. Damit zahlte bereits ein Viertel der Spotify Nutzer freiwillig für die Musik.

Bezahlsysteme haben es schwer

Deutlich schwerer haben es da die Nachrichtendienste. Sie rangieren in der Studie auf Platz fünf. Nur 18 Prozent der Befragten geben an online für Nachrichten zu zahlen. Die Konkurrenz bei Nachrichten ist noch um einiges größer als bei der Musik. Sucht ein User im Internet nach Informationen zum aktuellen Weltgeschehen kann er über Google News Informationen verschiedenster Webseiten einsehen.  Muss er auf der einen zahlen, klickt er einfach auf die andere.
Die Bereitschaft zu zahlen hängt also daran, wie spezialisiert ein Angebot ist. Thorsten Höge verfolgt auf seiner Seite „Pocketstory“ ein neues Konzept. Er arbeitet Nachrichten zu Geschichten auf, für jeden der Artikel muss gezahlt werden. „Das funktioniert“, lobte er sein Konzept bei der „Next Media“ in Nürnberg. „Klassische Nachrichten Dienste werden es online schwer haben, da müssen die alle an einem Strang ziehen“, es hinge an den großen Verlagen, solange die kein Geld fordern, könnten sich das kleinere Agenturen auch nicht leisten.

Ein Schritt in Richtung Paid Content  machte jetzt der Gruner und Jahr Verlag. Auf ihren Online Portalen heißt es nun zumindet: Add Blocker aus oder zahlen.

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