Quereinstieg in den Journalismus : so geht’s!

Quereinsteiger gibt es in den unterschiedlichsten Branchen - auch im Journalismus. Kaum ein Beruf ist so begehrt wie der des Journalisten. Wege in die Medienlandschaft gibt es grundsätzlich viele und der Quereinstieg in den Journalismus scheint gang und gäbe zu sein. Doch wie schafft man es auch ohne Studium oder fachspezifische Ausbildung in der Branche Fuß zu fassen?

Niklas Naujok von Radio Hamburg

„Irgendwas mit Medien“

… so lautet die Antwort vieler Abiturienten, wenn man sie nach ihrem Berufswunsch fragt. Einige wissen es genauer und sagen: ich will Journalist werden! Wer träumt heutzutage nicht von der großen Karriere vor oder hinter der Kamera, Skandale aufzudecken, Prominente zu interviewen und immer mitten im Geschehen zu sein? Vielen stellt sich da die Frage, wie man den Einstieg in die Branche überhaupt schafft. Der Beruf des Journalisten ist ein freier Beruf. Jeder kann ihn – auch ohne Ausbildung – ergreifen. Es gibt einige Grundvoraussetzungen, die jeder mitbringen sollte, der Journalist werden will. Sprachgefühl, ausgezeichnete Deutschkenntnisse, Neugierde, eine schnelle Auffassungsgabe und ein umfassendes Allgemeinwissen zählen da zu den wichtigsten Eigenschaften. Neben diesen Grundvoraussetzungen ist heutzutage auch ein abgeschlossenes Studium notwendig. Doch gerade für Journalistik-Studiengänge sind die NC’s hoch und die Zahl der Studienplätze vergleichsweise gering.
Wie schafft man es also auch ohne Studium und mit Quereinstieg in den Journalismus?

Quereinstieg in den Journalismus: Niklas Naujok hat’s geschafft

 

Niklas Naujok hat den Quereinstieg in den Journalismus geschafft

Niklas Naujok (27) hat den Quereinstieg in den Journalismus geschafft

Ein Paradebeispiel dafür, wie man es auch ohne fachspezifisches Studium in den Journalismus schafft, ist Niklas Naujok. Der 27-jährige Hamburger ist Producer der Morning Show bei Radio Hamburg und Aushängeschild des YouTube-Channels „krassmatazz“. Im Jahr 2013 gewann der Quereinsteiger den deutschen Radiopreis für die „Beste Morgensendung“. Wer es in so jungen Jahren schon so weit gebracht hat, der muss doch ein 1A Studium hingelegt haben oder zumindest über gute Kontakte verfügen. Doch all dies war bei Niklas Naujok nicht der Fall. Das sympathische Nordlicht träumte schon als Kind vom Moderatorenjob und studierte nach dem Abitur zunächst Englisch und Theologie in New York. Nach kurzer Zeit brach er dies allerdings ab und bewarb sich im Jahr 2011 für ein Praktikum bei Radio Hamburg. Zwei Jahre und ein Volontariat später bekam er die Chance, die Morning Show beim Sender zu produzieren und moderieren. Seitdem sorgt er dafür, dass die Speicherstadt morgens stets gut informiert und unterhalten in den Tag startet. Im Sommer vergangenen Jahres gründete er zusammen mit dem Produzenten und Medienmanager Ollie Weiberg den YouTube-Channel „krassmatazz“. Niklas Naujok ist das Aushängeschild der Videos und unterhält die jungen Zuschauer zusammen mit seinen Kollegen durch humorvolle Parodien und Challenges.

Tipps für Interessierte

Der 27-jährige Quereinsteiger ist der Meinung, dass ein abgeschlossenes und fachspezifisches Studium nicht unbedingt notwendig ist, um ein erfolgreicher Journalist zu werden. Vielmehr sollten Interessierte Praktika und Volontariate als Sprungbrett nutzen. „Je mehr Erfahrung, desto besser“, meint Niklas Naujok.

Wer mehr von Niklas Naujok erfahren möchte, kann sich die Morning Show von Radio Hamburg anhören oder den YouTube-Channel „krassmatazz“ besuchen.
Quellen:
www.radiohamburg.de, YouTube-Channel von „krassmatazz“, Interview mit Niklas Naujok

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