Berichterstattung Versus Blog

Der Unterschied

Den Unterschied erkennen nur wenige

Worin unterscheidet sich die klassische Berichterstattung gegenüber Blogs?

Zunächst einmal ist die Berichterstattung eine auf Fakten beruhende Information über aktuelle Geschehnisse,  die durch Hörfunk, Print- und TV-Medien übermittelt wird. Also eine Sammlung und Übertragung strukturierter Informationen ist das A und O klassischer Medien. Dabei werden Themen objektiv behandelt und von mindestens zwei Sichtweisen erörtert.  Eine Quelle reicht nicht aus, um eine Meldung zu bestätigen. Es müssen mindestens zwei sein. Sie beinhaltet keine persönliche Stellungnahme vom Autor. Die Verfasser sind zudem ausgebildete Journalisten mit demokratischem Medienverständnis. Sie müssten streng darauf achten, dass alles der Wahrheit entspricht. Andernfalls kann das sonst schwerwiegende Folgen haben. Darüber hinaus werden alle W-Fragen beantwortet. Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Diese werden nach ethischen Grundsätzen abgearbeitet. Dafür gibt es einen Presserat in Deutschland der die ethische Prämisse mehr oder weniger überwacht. Bei der Berichterstattung handelt es sich also um seriöse Meldungen. Beim Blog kann ähnlich, wie bei der Berichterstattung verfahren werden. Das passiert aber nur in den seltensten Fällen. Ein Weblog ist ein Tagebuch oder Journal das chronologisch im Internet Aufzeichnungen führt, Sachverhalte postet oder lediglich Gedanken niederschreibt. Blogger sind im Gegensatz zu Journalisten, selbsternannte Journalisten. Zumindest sehen sich viele als Pressevertreter. Aktuelle Themen werden zwar angesprochen, nur werden sie oft einseitig beleuchtet und überwiegend ist es die eigene Meinung des Bloggers selbst zur Materie. Keineswegs ein Dogma. Viele Internet-User erkennen meist die Unterschiede nicht in der unübersichtlichen Medienlandschaft, obwohl Blogeinträge hauptsächlich in der Ich-Perspektive geschrieben werden. Weblogs sind deshalb nicht schlecht. Es ist durchaus interessant verschiedene Meinungen zu einem Thema zu lesen und mit Sicherheit ist vieles richtig, aber sie beruhen eben auf keiner seriösen Grundlage. Das sollte einem bewusst sein. Im Kontrast zum Journalisten, ist der Blogger für den Leser eine Identifikationsfigur. Da sie meist im Mittelpunkt ihrer Geschichten stehen und auch privates von sich preisgeben. So  gesehen hat das eine mit dem anderen wenig zu tun, außer dass ähnliche Thematiken aufgegriffen werden von beiden Seiten.

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