Die Gewerkschaft DJV – ein Überblick

Es gibt circa 72.500 Journalisten in Deutschland. Etwa die Hälfte sind Mitglied im Deutschen Journalisten Verband. Gegründet wurde die Gewerkschaft DJV 1949 gehört er zu den größten nationalen Journalisten-Gewerkschaften der Welt und ist der älteste und wichtigste Träger der Internationalen Journalisten-Föderation (IFI). Der Verband hat seinen Sitz in Berlin und Bonn und ist die größte journalistische Organisation Europas.

Rund 36.000 Journalisten sind Mitglied in der Gewerkschaft DJV

Rund 36.000 Journalisten sind Mitglied im Deutschen Journalistenverband

Leitfaden der Gewerkschaft DJV

Die Gewerkschaft bzw. der Berufsverband „Deutscher Journalisten Verband“ (DJV) vertritt Journalistinnen und Journalisten aller Medien in ganz Deutschland. Zu seinen Fachausschüssen gehört die Betriebsratarbeit, die Chancengleichheit, Europa, junge Journalisten und Journalistinnen, freie Journalisten, Tageszeitungen, Zeitschriften sowie die Bereiche Online, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Rundfunk und Bildjournalisten. Neben den Ausschüssen hat er Kommissionen, die sich um Urheberrecht, Bildung und Qualität kümmern. Der DJV hat sich vor allem die publizistische Unabhängigkeit, faire Löhne und Rechtsberatung auf die Fahne geschrieben. Dabei ist er politisch und finanziell unabhängig. Rund 36. 000 Journalisten aus allen Bereichen sind Mitglieder im DJV. Dabei vertritt er Redakteure, PR-Berater und freie Journalisten.

Hierarchie des DJVs

Der Verband setzt sich aus einem siebenköpfigen Bundesvorstand zusammen, der alle zwei Jahre aus den Mitgliedern gewählt wird. Bundesvorsitzender ist seit 2015 der Journalist Frank Überall. Stellvertretende Bundesvorsitzende sind ebenfalls seit 2015 die freie Journalistin Kathrin Konyen und der Zeitungsredakteur Wolfgang Grebenhof. Die Gewerkschaft DJV hat zusätzlich noch eigene selbstständig agierende Bundesverbände in jedem Bundesland. Dieses hat noch zusätzlich einen Landesvorsitzenden.

Wer kann Mitglied werden

Wer Mitglied im Deutschen Journalisten Verband werden will, der sollte die Kriterien des „Berufsbildes Journalistin/Journalist“ erfüllen. Das heißt hauptberuflich als Arbeitnehmer oder als Selbstständiger in einem Bereich des Journalismus tätig ist. Dazu gehört auch der Bereich der PR-Berater. Hauptberuflich heißt, dass er den überwiegenden Teil seines Einkommens mit Journalismus verdient. Ehrenamtliche journalistische Arbeit reicht nicht aus. Vor allem für angehende Journalisten ist wichtig, dass auch Mitglied werden kann, der über ein Volontariat, eine Journalistenschule, ein Studium ausgebildet wird.

Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliedsbeitrag kann je nach Bundesland variieren in Bayern beispielsweise beträgt der Regelbeitrag monatlich 29,50 €. Der Mitgliedsbeitrag bei Rentnern und Volontären liegt bei monatlich 12 € und Studenten müssen 10 € im Monat zahlen. Alle Mitglieder erhalten einen kostenlosen Presseausweis, Rechtsberatung, Fachliteratur und können spezifische Versicherungen abschließen. Darüber hinaus bekommen Mitglieder Vergünstigungen in verschiedenen Bereich und haben Zugriff auf Datenbanken und interne Vernetzungsnetzwerke. Laut Jana Lavrov (Mitglied seit 2005) sollte jeder Journalist Mitglied im DJV sein, weil der DJV die Belange von Journalisten auf Bundes- und Landesebene, sowie auf europäischer Ebene vertritt. Allerdings muss jeder Journalist selber entscheiden, ob er im Deutschen Journalisten Verband Mitglied wird.

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