Weiterbildungen für Journalisten- Sinnvoll?

Weiterbildungen für Journalisten sind enorm wichtig, um für seine Arbeitgeber immer wertvoller zu sein. Gerade in einer Berufsbranche die immer mit der Zeit gehen muss. Doch nur mit einem klaren Ziel vor Augen ist eine Fortbildung auch effektiv.

Bettina Blaß: Expertin für Weiterentwicklungen

Reakteure sollten sich immer, nach Weiterbildungen für Journalisten umschauen. Die Wirtschaftsjournalistin und Bloggerin Bettina Blass verweist besonders auf den Onlinebereich. Hier ist es essentiell sich immer fortzubilden, denn das Internet entwickelt sich ständig weiter. Die Rezipienten kommen mit den neuen Techniken oft sehr schnell klar, während Journalisten häufig auf Gelerntes vertrauen. So kann es passieren, dass Inhalten nicht mehr zeitangemessen sind. Anfällig hierfür sind die Printjournalisten. Blass spricht dabei aus eigener Erfahrung: „ Seit meiner Zeit in einer Festanstellung Anfang der 2000er, hat sich nicht viel verändert, Printredakteuren nehmen ihre Onlinekollegen einfach immer noch nicht ernst.“ Wobei immer häufiger junge Menschen in Printredaktionen sitzen. Das Stereotyp, Onlineredakteure Computer reparieren und programmieren, hängt ihnen noch nach.

Bei Weiterbildungen für Journalisten zählt: Der frühe Vogel fängt wie immer den Wurm

Nach Weiterbildungen für Journalisten zu suchen das kann nicht früh genug beginnen. Ideal wäre es, gleich während dem Studium neue und interessante Sachen zu lernen. „ Da ich auch einen Lehrauftrag an einer Uni habe, fällt mir öfters auf, dass einige Mitzwanziger sich mit Internetplattformen noch nicht sehr gut auskennen“, so Bettina Blass. Doch es ist ein kontinuierlicher Prozess. Es kann nicht lange dauern und das Wissen ist wieder nicht mehr aktuell. Die Ausrede, ich bin zu alt, um noch etwas Neues zu lernen, gilt hier nicht. Bettina Blass bestätigt, wenn der Wille da ist, kann alles klappen: „ Mein Großvater hatte mit 80 Jahren noch ein Tablet, telefonierte Video und hatte einen Auftritt in den sozialen Netzwerken.“

„Learning by doing“

Wenn der Wunsch nach einer Weiterbildung nun da ist, sollte der Journalist bei Journalistenschulen, Gewerkschaften und Stiftungen anfragen. Das muss nicht immer Geld kosten, es gibt viele Angebote die gratis sind. Doch neben den Seminaren und Onlineschulungen ist eine Grundtugend aus dem Journalismus eine gute Alternative: Einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen und auf kommende Trends achten. Bettina Blass zeigt das Beispiel „Snapchat“ auf: „ Es gibt wahrscheinlich noch keine Weiterbildung für die App „Snapchat“. Doch viele angelsächsische Medien machen schon tolle Sache mit der App.“ Dann heißt es experimentieren und sich selber die Lösungen suchen.

Andere auch mal den Vortritt lassen

Journalisten müssen nicht alles können. Bettina Blass selbst hat dem Datenjournalismus und dem Radio abgeschworen: „ Ich finde das nicht überflüssig, aber im Moment bringt es mir kein Geld und andere da besser können.“ Sie will in Sachen Weiterbildungen andere Prioritäten setzen. Die Wirtschaftsjournalistin sucht sich ihre Nische und entwickelt sich in ihr technisch und inhaltlich weiter.

Letztendlich sollte sich der Journalist auf Nischen konzentrieren, mit Weitsicht durch die Welt gehen und seine Grenzen kennen. Unten in den Verlinkungen findet Ihr noch ein paar Kurse dich mich ansprechen würden.

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Quellen:

  • Interview mit Bettina Blass, Journalistin

Bildquelle:

  • Twitterprofilbild von Bettina Blass ( Rechte vorhanden)

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